[Sprüche 31, 30]

In unserer heutigen Qualität treffen zwei Themen aufeinander: das Vergängliche und das Ewige. Versuchen wir, das zu verstehen. Was eine Frau am meisten braucht und begehrt - ist die Sicherheit, weil die Frau für die Erhaltung des Lebens verantwortlich ist. Manchmal scheint es ihr, dass sie mit ein wenig weiblicher List alle ihre Bedürfnisse befriedigen kann. Leider ist Schönheit vergänglich wie Dampf, und nach einigen Tricks dauert es sehr lange, bis das verlorene Vertrauen wiederhergestellt ist.

Was also tun? Salomon sieht die Antwort in der Erkenntnis unseres Schöpfers und seiner Prinzipien. Für Salomo, der viel gesehen hat, ist dies das stabilste Modell. Hier sind einige dieser Prinzipien:

  1. Mann und Frau sind Gegensätze, die sich ergänzen. Indem sie sich verbinden, ohne ihre Natur zu verraten, werden beide dem Allmächtigen ähnlich und vermehren das Leben. Er - der Herrscher des äußeren Raums und sie - die Königin der inneren Zeit. Er - Erfolgreiches Ergebnis und sie - Glück im Prozess. Er - logisches Denken und sie - intuitive Empfindung. Sie - Großzügigkeit und er - Sparsamkeit. Er - Respekt und sie - Liebe. Aber auch andere Paare: Sonne und Mond, Wasser und Erde, Wesen und Form. Richte dein Fokus darauf, und du erkennst eine Vielzahl dieser Prinzipien.
  2. Damit das Leben reicher wird, muss der eine geben und der andere nehmen. Dann umgekehrt. Leider kommt es vor, dass einer der Partner in einem Zustand feststeckt, in dem er nur gibt oder nur nimmt. In diesem festgefahrenen Zustand wird das Leben nicht besser. Es ist wichtig zu lernen, zu geben und zu nehmen wie ein- und auszuatmen.
  3. Sich selbst zu erkennen ist ein Weg. Und das Spannendste, was uns in diesem Leben passieren kann, ist unseren Platz zu verstehen und unsere Rolle zu erfüllen, mit unseren Talenten, in der Zeit und Raum.

Platon und der Dualismus versuchten zu beweisen, dass Schönheit nichts wert ist. Aber Salomon schreibt, dass Schönheit [hevel]- vergänglich ist. Wie Dampf. Diese Welt ist sehr veränderlich und vieles ist vergänglich. Das ist andererseits auch gut, denn wenn es schlecht ist, wissen wir, dass es vorüber geht und eine gute Phase irgendwann beginnt. Schönheit ist vergänglich und man kann sich nicht auf sie verlassen.

Der zweite Teil des Verses ist sehr rätselhaft. [irat adonai] ist keine Angst (tierisch oder emotional), sondern Bewunderung für die Komplexität der von Gott geschaffenen Welt, Ehrfurcht vor dem Wissen um das kolossale Bild der Welt. Diese Ehrfurcht bekommen wir, wenn wir zum Beispiel ein Kindes betrachten, wie wunderschön Gott es erschaffen hat. Diese Ehrfurcht ist gemeint, und die vortreffliche Frau beschäftigt sich mit der Erkenntnis der Feinheiten dieser Welt, der Erkenntnis des Wesens der Dinge. Eine solche Frau ist lobenswert. Ihre Neugier, zum Wesentlichen vorzudringen, ist lobenswert. Und sie reagiert nicht aus Angst, dass Gott sie bestrafen kann und wird, sondern sie vertraut Ihm.

Wesen von Mann ist stabil, während der Körper der Frau wie der Mond mal zunimmt und mal abnimmt, immer in Bewegung. Sich selbst zu verstehen ist wichtig, um sich selbst zu akzeptieren und zu erkennen, das ist sehr lobenswert. Aber nicht das Streben nach momentaner Schönheit, denn diese ist vergänglich und schafft keine gute und starke Familie. Innere Weisheit und Verständnis für die Dinge werden mehr geschätzt als Schönheit.

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